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Das Mittherbstfest hat eine lange Geschichte. Wie andere traditionelle Feste hat es sich langsam entwickelt und geformt. Die alten Kaiser hatten ein rituelles System, bei dem im Frühling der Sonne und im Herbst dem Mond Opfer dargebracht wurden. Bereits im Buch „Zhou Li“ wird der Begriff „Mittherbst“ erwähnt. Später folgten Adlige und Gelehrte diesem Beispiel. Während des Mittherbstfestes dem hellen, runden Mond am Himmel zuzuschauen, ihn anzubeten und seine Gefühle auszudrücken, verbreitete sich dieser Brauch unter den Menschen und blieb bis in die Tang-Dynastie hinein eine traditionelle Aktivität. Der Brauch der Mondanbetung ist so anerkannt, dass das Mittherbstfest zu einem festen Fest geworden ist. Im „Buch Tang Taizong Ji“ wird das „Mittherbstfest am 15. August“ erwähnt. Dieses Fest war von der Song-Dynastie bis in die Ming- und Qing-Dynastie verbreitet. Es ist so berühmt wie Neujahr und wurde zu einem der wichtigsten nationalen Feste.
Die Legenden rund um das Mittherbstfest sind sehr reichhaltig. Mythen wie Chang'e, der zum Mond fliegt, Wu Gang, der Osmanthus schneidet, und Jadehasen, die Medizin zerstoßen, sind weit verbreitet.
Hiearns wünscht allen ein Familientreffen!

